| „Ja
inner Wanne in Wanne, da wirste gut gepflegt“
singt Tana Schanzara, die Mundartkünstlerin aus dem Ruhrgebiet,
wenn sie eine Kur in Wanne-Eickel empfiehlt. Als sie das
Lied vor Jahrzehnten erstmals präsentierte, konnte die dralle
Sängerin eines jedoch nicht wissen: Dass heute immer mehr Männer
ihrem Rat folgen und sich „zur Kur“ nach Wanne-Eickel
mitten in den Ruhrpott begeben.
Allerdings
nicht, um ihre Glieder unter Fangopackungen zu verstecken.
Nein, sie kommen nach Wanne-Eickel, um „zu kommen“.
Und das so oft wie nur möglich. Kein frommer Wunsch –
für die Gäste der in Wanne-Eickel laufenden Hobbyhurenparty.
Zwar erscheint die Party-Location an der Herner Straße
von außen betrachtet eher unscheinbar. Aber das Haus hält
mehr als es von außen verspricht. Denn wer ahnt schon, was
sich hinter der schlichten Fassade mit der Hausnummer 41 verbirgt?
Hat man(n) erstmal reingeschaut, denkt man nur noch an eines: An´s
„Reinstecken“.
Sein
Glied unter heißem Fangoschlamm zu verstecken, dürfte
den Partybesuchern als allerletzte Möglichkeit in den Sinn
kommen.
Die meisten „verstecken ihn“ lieber unter
einem locker gebundenen Handtuch.
Zu groß sind die Reize um sie herum, haben sie
die Schwelle zum Partyhaus erst überschritten. Hier nutzen
die Gäste lieber ganz andere Verstecke. Sie verstecken
„ihren besten Freund“ lieber in sanften Händen,
in feuchtwarmen Mündern oder in weitaus engeren
Körperöffnungen. Und
Verstecke gibt es viele. Schließlich laden fünf ebenso
reizende wie unterschiedliche Girls an fünf Tagen der Woche
zum frivolen Versteckspiel ein. Und in Wanne weiß das schöne
Geschlecht ganz genau, wie man eine richtig geile Party so angeht,
dass sie auch in Schwung kommt.
Hat sich das Haus kurz nach drei am Nachmittag mit „Kurgästen“
gefüllt, geht alles ganz gemächlich. Statt die Party Hoppla-di-Hopp
in die Horizontale zu verlegen, nimmt man sich Zeit.
Schließlich sollen sich alle wohlfühlen. 
Da hat Hektik keine Chance. „Einen ersten Überblick
gewinnen“, ist das Erste, was nach dem obligatorischen Duschgang
auf der Tagesordnung steht. Danach Small-Talk bei Wein, Kaffee oder
Cola. Zeit ist ja ausreichend vorhanden. Bis zum Zapfenstreich um
20 Uhr wird jeder Zapfen mehr als einmal verwöhnt.
Die 150 Euro „Kurtaxe“
umfasst nämlich nicht nur sämtliche Getränke und
Snacks zur nötigen Stärkung zwischendurch, sondern
eine Gastfreundschaft, die das Prädikat „Erlebnisgastronomie“
wahrhaftig verdient.
Wer
sich anfangs nicht so richtig traut, aus dem Vollen zu schöpfen,
kann erstmal schauen, was die Stammgäste so treiben. Die rundum
verspiegelte Spielfläche mit ausreichend Platz für mindestens
drei Paare bietet hinreichend Gelegenheit für tiefere Einblicke
ins Geschehen. Haben die Zuschauer erstmal Platz genommen, um die
frivolen Spiele auf der Lustwiese zu verfolgen, wollen sie schon
bald selbst aktiv ins Geschehen eingreifen.
Für
die Hobbyhuren kein Problem. Joy,
eine rassige Brünette mit schönen, festen Brüsten
und einem nicht minder schönen Hintern, hat nach eigenen Angaben
schon mal mit sieben Gästen auf einmal das Vergnügen gehabt.
Denn das Haus ist auch für Geburtstagspartys und Betriebsfeiern
offen. Beste Voraussetzungen also für eine Gang-Bang-Party
zwischendurch.
Wer Joy beobachtet, zweifelt am Wahrheitsgehalt ihrer
Aussage in keinster Weise mehr. Auf den Knien hockend, den knackigen
Po hochgestreckt, zeigt sie allen unverhohlen ihre Reize. Richtig
auf Touren gekommen, begreift auch der Letzte, dass die zierliche
Person mit der Konfektionsgröße 34 mehr
will, als sich nur zu zeigen.
Und
so passiert es schnell, dass die äußerst attraktive Mittdreißigerin
zunächst nur ihre Zunge spielen läßt, um schon bald
darauf mehrere andere Zungen, Hände und Finger an und in ihrem
Körper zu spüren und zu fühlen. Hier wird
halt in vollen Zügen genossen.
Wer jetzt meint, die Party sei eine „One-Woman-Show“,
wird sich schnell wundern. Alle Girls haben nur eines im Sinn: Nämlich
den Gästen möglichst viel Entspannung zukommen zu lassen.
Wie das genau aussieht, ist nicht mehr jugendfrei. Denn neben der
Lustwiese gibt es noch zwei Separees, wo jeder
nach seiner Facon seelig werden kann. Ein Gast aus den Reihen der
Geistlichkeit entscheidet sich regelmäßig für diese
Form des Verwöhnprogramms. Dabei kann es auch schon mal passieren,
dass er „seinen Segen“ auf den Bauch,
statt auf das Haupt seiner „Lämmchen“ gibt.
Doch
selbst, wenn es die „Kur“ in Wanne-Eickel nicht auf
Rezept gibt, kommen die Gäste gerne und manche sogar mehrmals
im Monat vorbei.
Wer wissen will: „Warum?“ – der wird
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Artikel „Spritz-Kur
in Wanne >>>“ lesen.
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